Erlebnisbericht / Testbericht Räuchermischung Desert 2g

Erlebnisbericht Räuchermischung

Ahoi und Glückauf. Herzlichste Grüße sendet Euch wieder Euer Parzifal, der „Smokengineer“ aus St. Pauli.

Heute teste ich alleine bei mir die so genannte Premium Potpourri Räuchermischung „Desert“.

Setting:

Bei mir Zuhause alleine, Donnerstagnachmittags, 17:30 MEZ, Wie immer mit meiner 50 cm Durchmesser „Räucherschale“ aus Klarglas verräuchere ich 0,3 g „Desert“ mit Zigarettentabak.

Verpackung / Design:

Die Verpackung ist ein in Alupapier verschweißtes Päckchen im Normalformat, wie alle Sorten dieses Herstellers ohne Zipper. Die komplette Verpackung von „Desert“ ist schwarz, auf der Vorderseite sehen wir eine Wüste mit zwei Doppelpyramiden und zwei Kamele im Vordergrund. Weitere Kamele mit Reitern scheinen in die Wüste zu entschweben, zwei Wüstenvögel fliegen im Hintergrund davon. Das Thema lautet also Wüste – Das haut hin, auch wenn das Design von der ästhetischen Ausführung eher hinteres Mittelmaß ist. Wir wissen, es kommt auf den Inhalt an.

Konsistenz / Geruch / Duft:

Die Konsistenz der Räuchermischung ist extrem fein bis pulvrig. Der Name der Mischung „Desert“, also auf Deutsch „Wüste“ trifft den Nagel auf den Kopf. Fast wie Wüstensand rieselt die Mischung aus der Tüte. Eine so feine Mischung hatte ich noch nie verräuchert. Nur einige wenige etwas längere Kräuteräste sind in dieser Mischung zu finden. Sie riecht auch sehr sandig und staubig. Der Duft assoziiert tatsächlich Wüstenklima. Gut gelungen.

Entfaltung / Wirkung / Auffälligkeiten:

„Desert“ entfaltet sich nach dem Verräuchern in der „Räucherschale“ zögerlich. Ich warte etwas länger als gewohnt auf die erwartende Wirkung. Sehr langsam aber dann effektiv wirkend verbreitet sich das angenehme Gefühl. Es knallt dann letztendlich nicht so stark wie andere einschlägigere Sorten, aber es ist auch mal angenehm nicht immer so ein Kopfdrama zu erleben.

Fazit:

„Desert“ ist indes keine hammermäßig wirkende Kräutermischung. Jedoch ist hier das Argument des Preis-Leistungsverhältnis nicht von der Hand zu weisen. 2 g für ca. 10 €, also für rund die Hälfte des üblichen Preises (1 g Räuchermischung kosten ja in den meisten Fällen immer so ca. 10 €) ist in der heutigen Zeit, wo nahezu jeder an jeder Ecke sparen muss, ein sehr fairer und korrekter Preis. Zudem gibt es sicherlich Konsumenten, die die etwas mildere Wirkung bevorzugen.

„Desert“ kann man wie fast alle Räuchermischungen gut Verarbeiten und Verräuchern. Die Wirkung setzt zwar langsamer ein, ist aber dann spürbar anregend ohne völlig verwirrt oder durcheinander zu machen, was bei einigen wenigen Mischungen ja leider zutrifft. Die Wirkung ist insgesamt auch nicht so extrem stark wie bei einigen anderen Kräutermischungen, lässt dann auch etwas früher als erwartet nach, klingt dann aber anschließend wie gewohnt angenehm und smoothy ab.

Persönliche Note: 2,7

Nun liebe Leute, dies soll’s für heut mal wieder gewesen sein. Euer Smokengineer, Parzifal wünscht Euch allen von der Natur gesegneten Seelen ein erfolgreiches und liebestolles Neues Jahr 2013 von der Waterkant. …!

Parzifal

Erlebnisbericht / Testbericht Räuchermischung Rockstar 3g

 Erlebnisbericht Räuchermischung

 

„Rock Star“

 

 

 

Hallo, Ahoi und Glückauf. Herzlichste Grüße sendet Euch wieder Euer Parzifal, der „Smokengineer“ aus St. Pauli.

Will mich mal kurz vorstellen, ich bin 44 Jahre alt, wohne in St. Pauli / Hamburg und bin Ingenieur. Ich habe seit Einführung der legendären „Spice“-Serie (Diamond, Gold, Silver, etc.) und kurze Zeit später „Smoke“, sowie deren unsinnigen Verbots, einschlägige Erfahrungen mit diversesten Räucher- und Kräutermischungen gemacht. Auch sonst fehlt es mir nicht an eingängigen Erkenntnissen mit natürlichen und künstlichen Substanzen und Mitteln, daher kann mir getrost etwas Vertrauen bei der Bewertung geschenkt werden. Vielen Dank im Voraus dafür! Und ebenfalls vielen Dank für Eure nun geschätzte Aufmerksamkeit. Viel Spaß beim Lesen.

Heute teste ich mit meinem Nachbar bei mir zuhause die Kräutermischung „Rock Star“.

Setting:

Bei mir Zuhause mit meinem Nachbar, Freitagabends, 22:45 MEZ, (Übrigens der 21.12.2012! Wir warten also auf den von den alten Majas auf diesen Tag vorhergesagten und den heutigen Medien wirksam in Szene gebrachten Weltuntergang ü+* :-O)

Wie immer mit meiner 50 cm Durchmesser „Räucherschale“ aus Klarglas verräuchern wir 0,4 g „Rock Star“ mit Drehtabak.

 

Verpackung / Design:

Die Verpackung ist ein in Alupapier verschweißtes Päckchen im Normalformat, ohne Zipper – schade. (Man kann die Verpackungen von Sorten mit Zippern immer sehr schön weiter verwenden, sind ansprechender, peppiger, interessanter, nicht einsichtig und auch nicht so langweilig und verdächtig, wie die üblichen PVC-Klarsicht Tütchen im gleichen Format mit dem obligatorischen Cannabis Blatt in grün darauf.) Die komplette Verpackung von „Rock Star“ ist schwarz, auf der Vorderseite ein gelungen gestylter roter Stern mit schwarzem Innenstern. darüber in geschwungen animierter Schrift steht der Name „Rock Star“. Relativ schlicht und doch ansprechend und professionell ist die Verpackung samt Design, Name und Aufmachung, einfach gelungen.

 

Konsistenz / Geruch / Duft:

Die Konsistenz der Räuchermischung ist mittel- bis grobkörnig, sogar einige kleine Äste verirren sich in dieser Mischung. Der Geruch ist nicht besonders stark oder intensiv, aber auch nicht schwach. Ein eher bitterer Grundgeruch mit einigen leicht fruchtigen Übergeruch, doch sehr schwach. Wenn man intensiv dran riecht, merkt die erfahrene Nase schon, dass es sich hier um ein zuverlässiges Kräutergras handelt. Und wie immer gilt: warten wir die Qualität ab.

 

Entfaltung / Wirkung / Auffälligkeiten:

Nach dem Verräuchern in der „Räucherschale“ entfaltet sich das von „Rock Star“ ausgehende Aroma etwas langsamer als einige andere Sorten, doch es wirkt dann nach einiger Anlaufzeit wie nahezu alle Kräutermischungen nachhaltig und anregend, ohne Kopftot, verwirrt oder durcheinander zu machen. Die Stärke der Wirkung ist durchschnittlich.

Wir machen es und gemütlich. Langsam genießen wir die anregende Wirkung von „Rock Star“.

Wir unterhalten uns über unser letztes Treffen bei Kalle mit Timme und Schnacki, die wir ja lange überreden mussten, um mal eine unserer künstlichen Kräutermischungen zu probieren, sie schwören ja nur auf natürliche Kräutermischungen, zwei hatten noch gar keine Erfahrungen. Verständlich, ihre Befürchtungen und Ängste bei alledem was man in verschiedensten Medien hört und sieht. Und diese Phase hatten ja alle mal, die nun auch künstliche Räuchermischungen konsumieren oder sogar bevorzugen. Und schließlich gibt es diese durchaus gleichwertige Alternative noch nicht so lange. Kurzum, alle drei amüsierten und unterhielten sich prächtig mit uns und räumten später ein, ihre Meinung etwas revidiert zu haben. Na also, geht doch: Probieren geht über studieren. 

 

Auch wir chillen bei guter Musik, unterhalten uns gut, später kommt noch mein Nachbars Bruder und wir legen schnell noch eine dicke Schale nach, denn es gibt zwei Gründe zu feiern:

 

Erstens ist es bereits nach Mitternacht und Nachbars Bruder macht uns darauf aufmerksam, dass die Welt doch nicht untergegangen ist. Welch ein Segen! Das Thema ist bei unserer angeregten Unterhaltung zwischen meinem Nachbar und mir einfach „untergegangen“ ;) …!

 

Zweitens hat sein Bruder eine lang erhoffte Zusage für eine abgefahrene und hart erkämpfte Location für unsere groß und aufwändig geplante Silvesterfeier mit Blick auf St.Pauli-Hafen bekommen – Jubel – Gesänge – Der Bewohner unter uns klopft mal wieder an die Decke wegen der Lautstärke, ist ja schon gut – ist auch schließlich schon nach halb Eins nachts, okay. Aber anders herum sollte er doch froh sein, dass die Welt nicht untergegangen ist, stattdessen hat er nichts Besseres zu tun, als sich zuerst zu beschweren. Wir klopfen alle drei mit unseren Füßen im selben Takt zurück – Hahaha, was für ein Spaß…! Geil! Wir feiern, planen und diskutieren die neue Silvesterpartylocation euphorisch bei einem leckeren, kühlen Astra und erfreuen uns an dem dezent herben Duft der Schale mit „Rock Star“, samt seiner Wirkung.

 

Fazit:

„Rock Star“, ist, wie nicht anders zu erwarten, eine wirksame und angenehm zu genießende Räuchermischung, die ich ebenfalls wieder weiter empfehlen kann. „Rock Star“ duftet nicht aufdringlich, leicht bitter und dezent süßlich-herb.

 

„Rock Star“ kann man wie fast alle Räuchermischungen gut Verarbeiten und Verräuchern. Die Wirkung setzt im normalen Tempo ein, ist spürbar anregend ohne verwirrt oder durcheinander zu machen, was bei einigen wenigen Mischungen ja leider zutrifft. Die Wirkung lässt dann allerdings etwas früher als erwartet nach, klingt dann anschließend wie gewohnt angenehm und smoothy ab. ;) 

 

Persönliche Note: 2,3

Nun liebe Leute, dies soll’s für heut mal wieder gewesen sein. Euer Smokengineer, Parzifal wünscht Euch allen von der Natur gesegneten Seelen einen guten Rutsch und ein erfolgreiches und liebestolles Neues Jahr 2013 aus der Schanze der Pfeffersäckestadt. Feiert, liebt Euch, räuchert, trinkt und tanzt ins neue Zeitalter – da die Maja zum Glück nicht Recht hatten – aber bitte immer mit Maß und Verstand.

 

Parzifal

 

Räuchermischungen Test M.I.B.

Made In Belgium (3g) – Erfahrungsbericht

Hi, Freunde der Räuchermischung, hier ist mal wieder der FLIP, und ich möchte euch heute wieder mit einem Erfahrungsbericht einer Räuchermischung erfreuen, damit ihr auch wisst wofür Ihr euer Geld ausgebt.

Die Räuchermischung über die ich heute schreiben möchte nennt sich „Made In Belgium“ kurz M.I.B. genannt. Das Preis-, Leistungsverhältnis von 29,99€ für 3 Gramm finde ich angemessen.

Die Verpackung besteht aus einem stabilen Plastiktütchen das in schlichtem weiß gehalten wurde und die belgische Fahne darauf abgebildet wurde, darauf befindet sich noch ein Stempel mit der Aufschrift „Made In Belgium“, sowie die Aufschrift: „3g; Aromatic Pot Pourri“, also Packung aufgerissen und sofort strömt mir wieder ein süßlicher Geruch in die Nase, der mich immer wieder an Fruchtgummis erinnert. Die Konsistenz der Mischung ist ziemlich fein also auch gut portionierbar. Die Farbe des Trägermaterials würde ich als hellgrün bezeichnen.

Der Test:

Mittwoch, abends, 20.00 Uhr, um diesen tristen Abend ein bisschen schöner zu machen, beschloss ich mal wieder meine Räucherschale zum Einsatz zu bringen. Also schnell, schnell, Packung aufgerissen, Tütchen in Mischungsschale geleert, Köpfchen bestehend aus 0,1g Räuchermischung und etwa halb so viel Tabak gestopft und ebenso gleich verräuchert. Nach 5 Minuten stellte sich bereits die erwünschte Duftentwicklung ein, und ich muss sagen, wow, ich war überrascht, der Duft steigerte sich dann noch ein bisschen in den nächsten 10 Minuten und drückte mich sogleich ziemlich heftig aufs Sofa, diese Wirkung hielt dann Gott sei Dank nicht so lange an und änderte sich dann in eine etwas euphorisch/chillige Wirkung die mit der Musik (Minimal Techno) unterlegt sich meiner Meinung nach noch etwas besser anfühlte. So spürte ich den Flow der Musik noch etwa eine halbe Stunde bis dann der Duft stetig aber doch langsam nachließ. Noch 30 Minuten später hatte ich dann noch mal Lust etwas nachzuräuchern, was aber dem Duft aber keinen Abbruch tat, obwohl der stärkere Part dieses mal nicht solange andauerte, die euphorische Duftentwicklung danach aber dennoch genauso gut und lange kam.

 Fazit:

Zum Urteil dieser Räuchermischung kann ich sagen das ich mit M.I.B. eine der besten Räuchermischungen die ich bisher verräuchert habe, gefunden habe. Ich würde sie in meine Top10 aufnehmen. Ansiedeln würde ich sie zwischen „Supernova“ und „Be Happy“, ähnlich „Bonzai Summer Boost“, Anfänger: Vorsicht!!!, ist schon ein starker Duft. Allen anderen wünsche ich mit M.I.B. eine schöne Zeit, ich werde es mir wieder bestellen!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

FLIP

 

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